
Hilbecker Luftbildaufnahme von 1943 Geschichtstabelle Das Hilbeck-Lied Das Hilbecker Schützenlied
Hilbecker Luftbildaufnahme von 1943
Quelle: Heinrich Pfannekuchen
Hilbecker Luftbildaufnahme von 1943 Das Hilbeck-Lied Das Hilbecker Schützenlied
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3000-2000 v. Chr. |
massierte Steinbeilfunde lassen auf eine frühe Besiedlung des Seseketales schließen |
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9 n. Chr. |
Die Legionen des Varus ziehen durch die Region. Um 1700 wurde nach mündlicher Überlieferung an der Grenze zu Hilbeck "viel Römergeld von dem Augusto" gefunden. |
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950 |
Pentling (Ortsteil von Hilbeck) als Lehen des Klosters St. Pantoleon zu Köln erwähnt |
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1128 |
Das Stift Cappenberg (bei Lünen) besitzt Hof in "Hilbecke" |
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vor 1200 |
Errichtung einer Kirche auf dem Thingplatz |
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vor 1300 |
Die Grafen von der Mark erwerben in Hilbeck eine Vogtei |
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1393 |
Die Grafen von der Mark haben in Hilbeck ein festes Haus |
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1400 bis Ende 1600 |
Die Herren von Pentling übernehmen Haus Hilbeck. Anbau des gotischen Chorraumes an die Kirche und wahrscheinlich Begründung des Patronates |
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1421 und 1429 |
Urkundliche Erwähnung der Bruderschaft St. Nikolei in Hilbeck |
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1486 |
Es leben in Hilbeck 35 steuerpflichtige Familien |
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1490 |
Erwähnung von Spiekern in der Tabuzone der Kirche zur Aufbewahrung von Vorräten. Mitte des 18. Jahrhunderts teilweise Umnutzung zu Wohnzwecken |
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1561 |
Hilbeck gehört endgültig zur Grafschaft Mark |
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1565 |
Gobel von Drechen führt die evangelische Lehre ein |
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1565-1646 |
Mehrfacher Wechsel zwischen evangelischer und katholischer Lehre |
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1632 |
Spanier unter dem Heerführer Pappenheim wüten in Hilbeck. Auch die Kirche wird in Mitleidenschaft gezogen (Flurnamen aus dieser Zeit: "Spanische Vöhde und Pappenheim") |
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1726 |
Die von Plettenberg kaufen Haus Hilbeck |
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1731 |
Es gibt 50 große, mittlere und kleine Bauernhöfe in Hilbeck |
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1700 bis 1800 |
Binnerbauernschaft und Buitenbauernschaft als Vorstufe bäuerlicher Selbstverwaltung |
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1775 |
Aufteilung der Gemeinen (Gemeinschaftsweiden) |
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1789 |
Aufteilung der Huden in der Heide |
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1797 |
Es leben 402 Einwohner in Hilbeck. Sie bewohnen 78 Häuser und es gibt 50 steuerpflichtige Höfe |
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1820 |
Bau der Kunststraße in Hilbeck (heutige Bundesstraße 63) |
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1827 |
Gründung eines Sängerchores in Hilbeck (Lehrer Forwick) |
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1829 |
Gründung des Schützenvereins Hilbeck (142 Mitglieder) |
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1850 |
687 Einwohner werden gezählt |
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1863 |
Gründung des Männergesangsvereins Hilbeck |
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1871 |
Die Wilhelmseiche auf dem Kirchplatz wird gepflanzt |
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1908 |
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr |
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1915 |
Die Evangelische Frauenhilfe wird gegründet |
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1930 |
Die Hilbecker Blasmusik wird gegründet |
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1939 |
Ein Kindergarten entsteht in Hilbeck |
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1942 |
Gründung des Kirchenchores |
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1942 |
Bau der Schule an der Siepenstraße |
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1943 |
Beim Angriff britischer Flieger auf die Möhneseetalsperre in der Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1943 werden zahlreiche Flugzeuge abgeschossen. Die britische Luftwaffe klärt auf der Suche nach möglichen Wracks auch Hilbeck, Westhilbeck und Haus Borg auf und erstellt Luftbildaufnahmen. Zur Luftbildaufnahme... |
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1947 |
Der Sportverein Hilbeck wird gegründet |
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1951 |
Gründung des Sozialverbandes Reichsbund (Hilbeck) |
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1952 |
Ein Sportplatz wird an der Siepenstraße errichtet |
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1953 |
Gründung des Posaunenchores |
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1955 |
Bau des Jugendheimes am Grachtweg |
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1968 |
Das Dorf Hilbeck verliert die gemeindliche Selbstständigkeit und wird Ortsteil der Großgemeinde Rhynern (Kanalisation) |
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1973 |
Hilbeck hat 878 Einwohner |
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1975 |
Die 2. Stufe der kommunalen Neuordnung, Hilbeck wird Stadtteil von Werl |
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1975 |
Der Modellflugclub Hilbeck (MFC Hilbeck e.V.) wird gegründet |
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1977 bis 1980 |
Bau der Strangbachhalle in Hilbeck |
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1979 |
Bau der Tennisanlage an der Strangbachhalle |
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1980 |
Jugendferienheim Ponyhof Hilbeck wird von der ökumenischen Dienstgruppe Martin Luther King e.V. in Betrieb genommen |
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1982 |
Neubau des Evangelischen Kindergartens am Grachtweg |
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1994 |
Gründung des Kinder- und Jugendchores Hilbeck |
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1998 |
Hilbeck hat 1320 Einwohner |
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1999 |
Planungen Zentrum Siepenstraße |
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2004 |
Gründung des Jugendblasorchester Hilbeck & Hemmerde |
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2007 |
Planung einer neuen Ortsmitte an der Siepenstraße mit Supermarkt und neu gestalteten Spiel- und Begegnungsraum |
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2007 |
Gründung des Fördervereins für den evangelischen Kindergarten Saatkorn (FEKS) |
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2009 |
Die Interessengemeinschaft gegen weitere Windenergieanlagen in Hilbeck gründet sich. |
Quelle: Heinrich Pfannekuchen, Geschichtliche Datensammlung, 1999/2007
Hilbecker Luftbildaufnahme von 1943 Geschichtstabelle Das Hilbecker Schützenlied
Das ("inoffizielle") Lied von Hilbeck
Melodie: "Wo die Nordseewellen..."
(Originaltext)
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1. |
Wo der Haarstrang raget aus dem Sauerland, keine Schlote rauchen, nur der Mistfall qualmt. Zwischen dunklen Feldern, grünen Wiesen weit, da liegt unser Hilbeck, wie in alter Zeit.
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2. |
Ja, wir sagen gerne zueinander 'Du'. Gibst Du eine Runde, g'hörst Du auch dazu. Wenn die Becher kreisen fröhlich'm Verein, schlägt uns keine Stunde bis die Hähne schrei'n.
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3. |
Wenn die Alten schlafen, geh'n die Lichter aus, denn die jungen Pärchen bringt der Mond nach Haus. Sich von Lieb erzählen in des Lebens Mai, braucht man kein Laternchen und kein Licht dabei.
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4. |
Mancher suchte lieber draußen schon sein Glück, kehrte doch am Ende gern hierher zurück. Doch das eine schreibt Euch tief ins Herz hinein, schöner als in "Hilbke" kann es nirgends sein! |